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In unserem News-Bereich informieren wir Sie regelmäßig über ausgewählte Medienberichte, Fachbeiträge und aktuelle Entwicklungen, an denen unsere Kanzlei mitgewirkt hat. Die Beiträge geben Einblick in unsere Tätigkeit, beleuchten rechtliche Fragestellungen aus der Praxis und greifen Themen auf, die für unsere Klienten sowie für Unternehmen von besonderem Interesse sind.

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Vorweggenommene Erbfolge und Anerbenrecht: aktuelle OGH-Entscheidung - OGH 26.2.2026, 2 Ob 15/26h, Österreichische Notariatszeitung 2026/68

Der OGH hat klargestellt, dass bei der Übergabe eines landwirtschaftlichen Betriebs bereits zu Lebzeiten nicht zwingend entscheidend ist, ob der Übernehmer gesetzlicher oder testamentarischer Erbe ist. Maßgeblich ist vielmehr, ob die Übergabe wirtschaftlich einer vorweggenommenen Erbfolge entspricht und der Betrieb als lebensfähiger Hof erhalten bleiben soll. In solchen Fällen kann der sogenannte anerbenrechtliche Wohlbestehensgrundsatz analog angewendet werden. Für die Bewertung des Hofs ist dann vor allem der Ertragswert und nicht der oft deutlich höhere Verkehrswert maßgeblich. Die Entscheidung stärkt die Rechtssicherheit bei Hofübergaben und den Fortbestand landwirtschaftlicher Familienbetriebe.

Diese aktuelle OGH-Entscheidung wurde von unseren Juristen, RA Mag. Martin Hochleitner und RAA Mag. Anna Leberbauer, die auch am Verfahren als Beklagtenvertreter beteiligt waren, in der aktuellen Ausgabe der Österreichischen Notariatszeitung kommentiert.

 Zum Artikel: NZ 2026/68: OGH 26.2.2026, 2 Ob 15/26h(Analoge) Anwendbarkeit des anerbenrechtl : RDB Rechtsdatenbank


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